Ara Papagei

Der bekannteste und beliebteste Papagei ist der Ara Papagei. Die Größe, das Wesen und vor allem seine Farbenpracht sowie seine ausgesprochene Intelligenz ziehen viele Menschen in seinen Bann. Sein Federkleid reicht von Gelb- über Blautöne bis hin zu einem satten Rot, was ihn zu einem der farbenfrohsten Papageien macht. Zudem variiert ein Ara Papagei auch in seiner Größe, sodass für jeden Papageiliebhaber der passende Papagei dabei ist.

Aras-Arten
Innerhalb der Gattung der eigentlichen Aras findet sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten, die alle ihre Besonderheiten aufweisen und sich vor allem in ihrem äußeren Erscheinungsbild unterscheiden. So hat man die Wahl zwischen einem Gelbbrustara, einem Blaulatzara, dem kleinen und dem großen Soldatenara sowie dem Gelbstirnara, dem Martinique-Ara oder dem Kuba-Ara.

Lebensraum und Haltung
Der natürliche Lebensraum von Ara-Papageien befindet sich normalerweise in Mittel- und Südamerika. Im eigenen Zuhause sollten Sie darauf achten, dass Ihre Ara-Papageienart viel Freiraum und Platz durch eine Außenvoliere erhält. Dies ist auch wichtig, da Ara-Papageien sehr laut werden können.
Achten Sie zudem darauf, dass Sie einen Ara-Papageien nicht alleine halten, da diese Papageienart sehr gerne spielt und viel Beschäftigung benötigt.
Innerhalb der Voliere sollten Sie genügend Material zum Nagen sowie eine Wasserstelle zum Baden anbringen.
Den Winter kann ein Ara-Papagei ebenfalls in der Außenvoliere verbringen, solange die Temperatur nicht unter 10 Grad fällt. Denn Ara-Papageien sind nicht sonderlich anfällig für Krankheiten und überstehen den Winter so auch im Freien ohne Probleme.

Nahrung
Die Ernährung eines Ara-Papageien sollte sehr abwechslungsreich und fett- und proteinreich sein. Am besten eignen sich hierfür Samen und Keimfutter, aber auch Insektenfresserfutter. Zusätzlich sollten Ara-Papageien mit einem Gemisch aus Geflügelfleisch und Ei sowie mit einer Vielzahl an verschiedenen Nüssen gefüttert werden.

Lebensweise
Wie die meisten Papageienarten bewegen sich Ara-Papageien vorwiegend kletternd, wobei ihr Schnabel als Hilfsmittel dient. Größere Strecken jedoch überwindet diese Papageienart fliegend. Meistens befinden sich Arapapageien jedoch in Ruhestellung in den Kronen von hoch gewachsenen Bäumen.

Fortpflanzung
Ara-Papageien besitzen Nisthöhlen in den Gipfeln von großen Urwaldbäumen. Diese Brutplätze bestehen einige Jahre und werden immer wieder während der Brutzeit aufgesucht. Das Ara-Weibchen legt durchschnittlich 2-3 Eier, selten sind es auch 4 Eier. Diese werden anschließend 24-28 Tage bebrütet, ehe die Jungen schlüpfen. Gefüttert werden die Jungen in den ersten Tage ausschließlich von der Mutter, anschließend beteiligt sich auch das Männchen an der Nahrungsbeschaffung und Fütterung.

Feinde
Die natürlichen Feinde von Aras sind Greifvögel und Raubkatzen. Diese gefährden jedoch nicht den Bestand der Papageien. Ganz anders sieht das mit dem Mensch als Feind aus. Durch die Abholzung der Regen- und Urwälder wird der Lebensraum der Papageien zerstört. Hinzu kommt, dass viele Papageienliebhaber die Ara-Papageien trotz bestehendem Artenschutz einfangen und im eigenen Zuhause nicht artgerecht halten.